- 4 - VORWORT DER PRÄSIDENTIN Geschätzte Mitglieder Das Berichtsjahr 2011 war für unseren Verband geprägt von Diskussionen und Verhandlungen rund um die Anstellungsbedingungen beim Kanton Basel-Stadt. So hat der BAV zusammen mit den anderen in der Arbeitsgemeinschaft der baselstädtischen Personalverbände (AGSt) zusammengeschlossenen Verbänden verschiedene Vorstösse bei der Regierung unternommen, welche eine Verbesserung der Anstellungsbedingungen zum Inhalt hatten. Grund hiefür war einerseits die Tatsache, dass die kantonalen Anstellungsbedingungen in vielen Bereichen hinter denjenigen der Privatwirtschaft, aber auch gegenüber denjenigen anderer Kantone hinterherhinken. Anderseits haben sich die Kantonsfinanzen weit besser entwickelt als budgetiert, so dass das von der Arbeitgeberseite in der Vergangenheit immer wieder vorgebrachte Argument der fehlenden finanziellen Mittel für eine Anpassung der Anstellungsbedingungen nicht mehr greift. Im Zentrum der Bemühungen stand dabei im Berichtsjahr das Projekt „Systempflege, mittels welchem nicht nur die in den letzten Jahren neu entstandenen Ausbildungen eingepflegt, sondern auch die bestehenden Funktionen generell einer Überprüfung unterzogen werden sollen. Das nunmehr seit mehreren Jahren laufende Projekt ist nach wie vor im Gange; eine Umsetzung ist geplant für das Jahr 2014. Etwas zur Ruhe gekommen ist die Thematik „Pensionskasse“ und der Deckungsgrad konnte per Ende des Berichtsjahres knapp über den gesetzlich vorgeschriebenen 95 % gehalten werden. Unbesehen dessen zeigt sich bereits jetzt, dass in naher Zukunft erneut Änderungen am Pensionskassengesetz vorgenommen werden müssen; dies unter anderem, um den neuen bundesrechtlichen Vorschriften Folge zu leisten. Konstant auf hohem Niveau geblieben sind auch im Berichtsjahr die Rechtsschutzanfragen an das Sekretariat des BAV. Gehäuft haben sich dabei die Fragen im Zusammenhang mit der Lohneinstufung. Abschliessend möchte ich wiederum allen Vorstandskolleginnen und –kollegen auch an dieser Stelle für ihren Einsatz und ebenso für die Unterstützung danken, welche sie dem ganzen Verband zuteil werden liessen. Mein zusätzlicher Dank gilt dem Sekretariat, welches auch im Jahre 2011 wieder hervorragende Arbeit für die Mitglieder unseres Verbandes geleistet hat. Dora Weissberg, Präsidentin
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