- 10 - wicklung der Kantonsfinanzen in den letzten Jahren, aber auch die gesteigerten Anforderungen an die Arbeitsleistungen des Personals haben Anstoss für die Petition gegeben. Unter der Internetadresse www.jetztsind-wir-dran ist eine Homepage aufgeschaltet worden. Die Petition ist so gegliedert, dass sich die Unterzeichnenden dazu äussern können, welche der folgenden Forderungen ihnen am Wichtigsten ist: - Eine substanzielle Lohnerhöhung, welche den Kaufkraftverlust von rund 6.5 % nicht ausgeglichener Teuerung mindestens teilweise kompensieren soll. Es sei in diesem Zusammenhang daran erinnert, dass der Regierungsrat mitgeteilt hat, dass er die Negativteuerung aus den Jahren 2011 und 2012 bei den nächsten Teuerungsrunden berücksichtigt haben will. Die Personalverbände haben bereits festgehalten, dass sie eine derartige Verrechnung – nicht zuletzt aufgrund der oben erwähnten, nicht ausgeglichenen Teuerung der vergangenen Jahre - keinesfalls akzeptieren werden. - Im Weiteren sollen die Mitarbeitenden zum Schutz der Gesundheit alle 5 Jahre einen Monat bezahlten Urlaub erhalten, dies im Sinne einer Weiterentwicklung des bisherigen Dienstjubiläums. - Als dritte Forderung wird beantragt, die derzeit geltende Degression auf den Teuerungsausgleich aufzuheben. Zurzeit wird der Teuerungsausgleich nur bis Lohnkasse 8 vollumfänglich gewährt; mit steigender Lohnklasse nimmt der Teuerungsausgleich ab bis auf 60 % in den höchsten Lohnklassen. Ziel ist es, der Regierung das Forderungspaket im Jahre 2013 zu unterbreiten. b) Autonome Institutionen ba) Universität Auch im Berichtsjahr haben zwei sozialpartnerschaftliche Gespräche zwischen den Personalverbänden und der Universitätsleitung stattgefunden, anlässlich welcher aktuelle Personalthemen erörtert werden konnten. Der BAV war dabei vertreten durch den Sekretär sowie Dr. Markus Dürrenberger.
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