30 10. Schlusswort des Sekretärs Das Berichtsjahr 2014 war einerseits geprägt von den Gesprächen und Arbeiten rund um das Lohnprojekt Systempflege. Daneben wurden die konkreten Verhandlungen für die Ausarbeitung eines Gesamtarbeitsvertrags für die verselbständigten Spitäler aufgenommen. All diese Projekte betreffen die Interessen der Mitarbeitenden direkt. Dabei zeigt sich, dass eine starke Personalvertretung auch in Verbindung mit anderen Verbänden wichtig ist. Die gegen Ende des Berichtsjahres von der Regierung angekündigten Verschlechterungen der Anstellungsbedingungen sind nicht nur sachlich schwer nachzuvollziehen, sondern setzen aus meiner Sicht auch ein schlechtes Signal.Will man die Qualität des Service Public hochhalten, ist es unabdingbar, mit anderen Arbeitgebern konkurrenzieren zu können, wozu die Anstellungbedingungen entsprechend ausgestaltet sein müssen. Mit zunehmenden Verschlechterungen wird es immer schwieriger werden, gut qualifiziertes Personal zu gewinnen, was letztlich auch zu einer Qualitätseinbusse des Service Public führen wird. Ein Hauptteil der Sekretariatsarbeit bestand wiederum in der Beratung und Vertretung der Mitglieder bei individuellen Problemen am Arbeitsplatz. Im Vordergrund standen dabei Änderungen oder Beendigungen der Arbeitsverhältnisse. Wiederum konnte eine Vielzahl der Anfragen letztlich im Einvernehmen mit der Arbeitgebersei- «Mit zunehmenden Verschlechterungen wird es schwieriger, gut qualifiziertes Personal zu gewinnen. »
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