35 10. Schlusswort des Sekretärs Das Berichtsjahr 2016 war einerseits geprägt von den Gesprächen und Arbeiten rund um das langwierige Lohnprojekt «System- pflege». Daneben wurden die Verhandlungen für die Über- arbeitung des Kollektivvertrages des Universitäts-Kinderspitals UKBB geführt und abgeschlossen. All diese Projekte betreffen die Interessen der Mitarbeitenden direkt. Nach wie vor nicht nachvollziehbar sind die zwar reduzierten, aber dennoch vollzogenen Verschlechterungen der Anstellungsbedingungen beim Personal. Auch wenn die Änderungen letztlich moderat ausgefallen sind, dürfte es wohl einzigartig sein, dass bei einem massiven Überschuss eines Gemeinwesens in der Höhe von über CHF 430 Millionen trotzdem Sparmassnahmen getätigt werden.Will man die Qualität des Service Public hochhalten, ist es unabdingbar, mit anderen Arbeitgebern konkurrieren zu können. Die Anstellungsbedingungen müssen entsprechend ausgestaltet sein. Mit zunehmenden Verschlechterungen wird es immer schwieriger, gut qualifiziertes Perso- nal zu gewinnen. Dies wird letztlich zu einer Qualitätseinbusse des Service Public führen. «Bei einem Über- schuss von über 430 Mio. Franken werden trotzdem Sparmassnahmen getätigt.»
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