Jahresbericht 2009

- 4 - VORWORT DER PRÄSIDENTIN a.i. Geschätzte Mitglieder Das Berichtsjahr 2009 war geprägt von der Wirtschafts- und Finanzkrise und – als Folge davon – von Fragen wie beispielsweise Existenzsicherung oder Arbeitsplatzsicherheit. Insbesondere im Rahmen der Verbandstätigkeit musste festgestellt werden, dass einerseits die Arbeitgeberseite das Argument der begrenzten finanziellen Möglichkeiten immer wieder aufbrachte, während andererseits – wie die individuellen Anfragen der Mitglieder an den Verband zeigten - die Verunsicherung im Zusammenhang mit der beruflichen Zukunft gross ist. Wie Sie dem vorliegenden Jahresbericht werden entnehmen können, war der BAV auch im Jahre 2009 wieder auf den verschiedensten Gebieten tätig. Zuvorderst standen die Diskussionen rund um eine Sanierung der baselstädtischen Pensionskasse, welche nach nur einem Jahr seit der Gesetzesrevision wiederum in eine Schieflage geraten war. Gegen Ende des Berichtsjahres war die Frage, welche Sanierungsmassnahmen ergriffen werden, noch offen; aufgrund der klaren gesetzlichen Grundlage einerseits und der politischen Landschaft andererseits ist jedoch davon auszugehen, dass die Sanierung von Arbeitgeber- und Arbeitnehmerseite gleichmässig zu tragen sein wird. Abgesehen von der Pensionskasse war der Verband im Rahmen der Sozialpartnerschaft aktiv und hat die Dossiers „Systempflege bei der Lohnsystematik“, „Anpassungen der Arbeitszeitverordnung“, „Verwaltungsreorganisation 2009“ sowie „Case Management“ begleitet. Verbandsintern wurden die Arbeiten für eine Umstrukturierung und insbesondere Neuordnung der Abgeordnetenversammlung vorangetrieben, welche im Jahre 2010 mit einem Pilotprojekt gestartet werden sollen. Abschliessend möchte ich allen Vorstandskolleginnen und –kollegen an dieser Stelle für ihren Einsatz und ebenso für die Unterstützung danken, welche sie mir bei der vorderhand interimistischen Übernahme des Präsidentenamtes zuteil werden liessen. Unser bisheriger Präsident Dr. Martin Hatzinger hat per Mitte des Berichtsjahres eine neue berufliche Herausforderung im Kanton Solothurn angenommen, wo er neu als Chefarzt Erwachsenenpsychiatrie der Psychiatrischen Dienste der Solothurner Spitäler fungiert. Auch ihm möchte ich im Namen des Vorstandes für seinen Einsatz für unseren Verband herzlich danken. Mein letzter Dank gilt dem Sekretariat, welches auch im Jahre 2009 wieder eine hervorragende Arbeit für die Mitglieder unseres Verbandes geleistet hat. Dora Weissberg, Präsidentin a.i.

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