- 7 - ac) Lohnabzüge Die gesetzlich vorgeschriebenen Lohnabzüge betragen ab 1. Januar 2013 unverändert 8.4 % AHV, 1.4 % IV, 0.3 % EO und 2.0 % ALV. Die Prämie für Nichtberufsunfallversicherung sinkt 2013 erneut und zwar von bisher 0.49 % auf neu 0.47 %. b) Lohngesetz / Systempflege Das bereits seit mehreren Jahren andauernde Projekt „Systempflege“ wurde im Berichtsjahr 2012 weitergeführt. Nachdem in einer ersten, bereits seit längerem abgeschlossenen Phase an die 180 sogenannte Referenzfunktionen bewertet worden sind, wurde im Sommer des Berichtsjahres damit begonnen, die einzelnen Funktionen (insgesamt rund 14'000) im Rahmen von Zuordnungssitzungen zu bewerten. Teilnehmer an den Zuordnungssitzungen waren dabei einerseits das Vergütungsmanagement des Zentralen Personaldienstes (ZPD), der oder die Linienvorgesetzten, der oder die dezentralen Personalleiter(in) sowie jeweils zwei Vertreter eines Personalverbandes. Auch wenn aufgrund dieser vorderhand noch provisorischen Zuordnungen noch keine definitive Aussage gemacht werden kann, ist bereits jetzt festzustellen, dass die Systempflege sowohl zu Höher- als auch zu Tiefereinreihungen führen wird. Basis für die vorzunehmenden Einreihungen bilden jeweils die Stellenbeschreibungen der einzelnen Funktionen. Dabei wurde im Rahmen der sozialpartnerschaftlichen Gespräche festgelegt, dass die Stellenbeschreibungen allesamt aktualisiert und auf den neuesten Stand gebracht werden müssen, da ansonsten keine reelle Zuordnung stattfinden kann. Im Rahmen der vorgenannten Zuordnungssitzungen konnte dabei festgestellt werden, dass die den Zuordnungen zugrunde gelegten Stellenbeschriebe weitestgehend aktualisiert worden waren. Überraschend für die Arbeitnehmerschaft wurde am Ende des Berichtsjahres das vorbeschriebene System der Zuordnungssitzungen unter Beteiligung der Personalvertretungen abgeschafft. Begründet wurde dies seitens des Regierungsrates damit, dass der geplante Überführungstermin (Februar 2014) mit dem jetzigen Zuordnungssystem nicht eingehalten werden kann. So hat der Regierungsrat einseitig entschieden, dass der fachliche Austausch bezüglich einer Stelle nur noch zwischen
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