Jahresbericht 2013

10 Umsetzung auf 2015 verschoben Mit Verärgerung haben die Vertreter der Arbeitnehmerschaft zur Kenntnis genommen, dass die neuen Zuordnungen später als geplant in Kraft gesetzt werden. Die Abteilung Vergütungsmanagement teilte im Sommer des Berichtsjahrs mit, die geplante Inkraftsetzung im Februar 2014 sei nicht realistisch und die Zuordnungen könnten daher erst im Februar 2015 vorgenommen werden. Begründet wurde dies mit dem Umstand, dass zahlreiche Stellenbeschriebe nicht aktualisiert seien und überarbeitet oder neu erstellt werden müssten. Der BAV befürchtet, dass das Projekt noch weiter in die Länge gezogen wird. Dies da seit 2012 die Personalverbände von den Zuordnungssitzungen ausgeschlossen sind. Diese Beschneidung des Mitspracherechts könnte zur Folge haben, dass viele Arbeitnehmende mit der neuen Zuordnung nicht einverstanden sind und sich gegen die Einteilung in neue Lohnklassen mit Einsprachen wehren. Die Behandlung dieser möglichen Einsprachen würde zu einem beträchtlichen zeitlichen und finanziellen Mehraufwand des Projekts führen. Der BAV setzt sich ein Der BAV hat darauf hingewiesen, dass eine Verzögerung nicht zu Lasten derjenigen Berufsgruppen gehen darf, bei welchen seit längerem auch aus Sicht des Arbeitgebers ein Nachholbedarf besteht. Ebenso wenig ist es akzeptabel, dass Neube- «Der bav befürchtet, dass das Projekt weiter in die Länge gezogen wird.»

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