Jahresbericht 2019

6 7 Vorwort des Präsidenten Geschätzte Mitglieder Der BAV hat sich auch im Berichtsjahr 2019 tatkräftig für die Belange seiner Mitglieder eingesetzt. Durch den Einsitz in verschiedenen Gremien hatte der BAV die Möglichkeit, auf mehreren Ebenen Einfluss auf Themata zu nehmen, die das öffentlich-rechtliche Arbeitsverhältnis im Kanton Basel-Stadt betreffen. Rückblickend haben den BAV im Jahre 2019 insbesondere die folgenden Sachgebiete beschäftigt: Ein zentrales Thema bildete wiederum das nunmehr seit mehreren Jahren laufende Lohnprojekt Systempflege. Ein Grossteil der vom BAV betreuten Einsprache- und Rekursverfahren konnten zwischenzeitlich abgeschlossen werden. In vereinzelten Verfahren war jedoch auch per Ende des Berichtsjahres noch kein Einspracheentscheid ergangen oder es war noch ein Rekurs am Verwaltungsgericht hängig. Insgesamt kann jedoch festgehalten werden, dass die Einspracheverfahren im Berichtsjahr stark vorangetrieben wurden. Gemeinsam mit den übrigen Verbänden der Arbeitsgemeinschaft der baselstädtischen Staatspersonalverbände (AGSt Basel-Stadt) ist der BAV dabei, eine Strategie für zukünftige Forderungen zur Verbesserung der Arbeitsbedingungen der Mitarbeitenden der kantonalen Verwaltung zu erarbeiten. Im Berichtsjahr sind im Rahmen der Sozialpartnergespräche bereits folgende Forderungen bei der Regierung deponiert worden: • 2% Reallohnerhöhung • Job-Ticket für den Öffentlichen Verkehr • Lunch-Checks (Vergünstigungen für Verpflegung) Die AGSt wird die vorerwähnten Forderungen weiterverfolgen und versuchen, diese im Verlaufe des Jahres 2020 zu realisieren. Am 12. November 2019 – und somit kurz vor Ende des Berichtsjahres – hat die Pensionskasse Basel-Stadt PKBS bekannt gegeben, dass der Verwaltungsrat beschlossen hat, den technischen Zinssatz aufgrund des tiefen Zinsniveaus per 1. Januar 2020 von 2.5 Prozent auf 2.25 Prozent zu senken. Letztmals hatte die PKBS mit Wirkung auf den 1. Januar 2019 den technischen Zinssatz von 3.0 auf 2.5 Prozent gesenkt. Auch wenn die Pensionskasse im Jahr 2019 etwas weniger im Fokus stand, hat sich der Vorstand auch im Berichtsjahr intensiv mit der Thematik befasst. Es ist offensichtlich, dass das gesamte Vorsorgewesen eine der grossen Herausforderungen unserer Gesellschaft in den nächsten Jahren bleiben wird. Der BAV hat sich deshalb längst zum Ziel gesetzt, dieses Thema prioritär zu behandeln und sich in den entsprechenden Gremien einzubringen. Die von den beiden Kantonsregierungen beabsichtigte Spitalfusion hat die Verantwortlichen des BAV insbesondere im Jahr 2018, aber auch noch zu Beginn des Jahres 2019 stark in Anspruch genommen. Aufgrund des Nicht-zustande-Kommens der Spitalfusion ist der Abschluss eines neuen Gesamtarbeits- « Der BAV hat sich auch 2019 tatkräftig für die Belange seiner Mitglieder eingesetzt. »

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