Jahresbericht 2022

7 Neues. Das Staatspersonal war im wahrsten Sinne des Wortes kein Thema. Die Gründung des Verbandes stand in direktem Zusammenhang mit dem Wunsch, eine Vorsorgekasse für Witwen und Waisen zu schaffen. Es gab damals zwar bereits ein Pensionskassengesetz aus dem Jahr 1888, welches mit wenigen Paragraphen den Anspruch von Beamten und Angestellten auf eine Pension regelte, deren Höhe jedoch in keinem Fall einen Jahresbetrag von CHF 4'500.00 übersteigen durfte und im Übrigen vom Regierungsrat festgesetzt wurde.Witwen und Waisen jedoch standen keine Rentenansprüche zu. Die Initiative des BAV im Jahre 1897 hat zu Beginn des 20. Jahrhunderts zur Schaffung einer «Unterstützungskasse für Sterbefälle der Basler Staatsangestellten» geführt. Anlässlich des 125-Jahre-Jubiläums des BAV fand die Mitgliederversammlung 2022 in besonderem Rahmen statt: Das Jubiläum wurde auf dem Rhein gefeiert – der Vorstand des BAV freute sich, am 21. Juni 2022 rund 150 Mitglieder und Gäste auf dem Eventschiff MS Rhystärn begrüssen zu dürfen. Dies, nachdem die Mitgliederversammlungen 2020 und 2021 aufgrund der Coronavirus-Pandemie jeweils nur auf dem Schriftweg hatten durchgeführt werden können. Rückblickend haben den BAV-Vorstand im Jubiläumsjahr 2022 – nebst der Organisation des Jubiläumsanlasses – insbesondere folgende Sachgebiete beschäftigt: Gemeinsam mit den übrigen Verbänden der Arbeitsgemeinschaft der baselstädtischen Staatspersonalverbände (AGSt Basel-Stadt) war der BAV auch im Berichtsjahr mit grossem Engagement bestrebt, die Arbeitsbedingungen der Mitarbeitenden der kantonalen Verwaltung zu verbessern. Im Rahmen der Sozialpartnerschaft mit dem Arbeitgeber Basel-Stadt

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