- 9 - nicht nur die umliegenden Kantone, sondern auch die Privatwirtschaft hat in den letzten Jahren die Löhne deutlich angehoben. Im Weiteren ist auf den Sanierungsbeitrag für die kantonale Pensionskasse hinzuweisen, welcher letztlich dazu geführt hat, dass der grösste Teil des Kantonspersonals im Berichtsjahr 2011 weniger Lohn erhalten hat als im Vorjahr. Wesentlich ist sodann, dass das Kantonspersonal in den vergangenen, wirtschaftlich schlechteren Jahren einschneidende Sparmassnahmen jeweils mitgetragen hat und dabei davon ausgehen durfte, dass in besseren Zeiten auch etwas zurückgegeben wird. Die im Berichtsjahr präsentierte Staatsrechnung 2010 schliesst um rund CHF 340 Millionen besser ab als budgetiert. Im Einzelnen wurden von den Verbänden folgende Verbesserungen gefordert: - eine Reallohnerhöhung - ein Sabbatical im Sinne eines Ausbaus und eines früheren Bezuges des Dienstaltersgeschenkes - Aufhebung der Degression beim Teuerungsausgleich Der Regierungsrat hat die Forderungen entgegengenommen und anerkannt, dass das Kantonspersonal in den letzten Jahren sehr gute Arbeit verrichtet und seinen Beitrag zu Ausgabenkürzungen geleistet und sich überdies auch paritätisch an der Sanierung der Pensionskasse beteiligt hat. Im Zusammenhang mit dem Lohngefüge hat die Regierung auf das seit mehreren Jahren laufende Projekt „Systempflege“ (vgl. Kapitel 1b hievor) verwiesen und ausgeführt, dass dieses Projekt nicht kostenneutral durchgeführt werden könne und somit ein Anstieg der Lohnsumme vorgegeben sei. Der BAV hat diese Ausführungen zur Kenntnis genommen, erachtet sie jedoch als unbefriedigend. Es bleibt abzuwarten, ob das vorgenannte Projekt effektiv dazu führt, dass die Löhne den aktuellen Gegebenheiten angepasst werden. b) Autonome Institutionen ba) Universität Gleich wie bei den Angestellten der kantonalen Verwaltung wurde auch den Mitarbeitenden der Universität der Stufenanstieg für das Jahr 2012
RkJQdWJsaXNoZXIy MjUxOTkzOQ==