Jahresbericht 2016

9 Lohnprojekt Systempflege Am seit mehreren Jahren andauernden Projekt «Systempflege» wurde auch im Berichtsjahr weitergearbeitet. Ziel dieses Lohnprojektes war eine Anpassung des Einreihungsplanes, Richtpositionen und Modellumschreibungen an die veränderten Ausbildungslandschaften. Nachdem die Projektarbeit abgeschlossen wurde und der Regierungsrat über die definitiven Zuordnungen entschieden hatte, sind die neuen individuellen Einreihungen am 1. Februar 2015 in Kraft getreten. Bereits seit längerem war abzusehen, dass es nebst gleichbleibenden Lohnklassen und Höhereinreihungen auch Funktionen geben wird, die einer tieferen Lohnklasse zugeordnet werden. Insbesondere Personen der letztgenannten Kategorie haben von der Möglichkeit Gebrauch gemacht, ihre persönliche Einreihung im Rahmen einer Einsprache zu überprüfen. Alleine das Sekretariat des BAV betreut über 100 Mitarbeitende, welche mit ihrer Einreihung nicht einverstanden sind. Erwähnenswert ist in diesem Zusammenhang, dass die Begründung der Einsprache an eine enge Frist von 30 bzw. maximal 60 Tage gebunden ist. Gleichzeitig nimmt die Behandlung der Einsprachen durch die Überführungskommission bzw. das Vergütungsmanagement viel mehr Zeit in Anspruch und erfolgt nur äusserst schleppend. Grund hierfür sei gemäss Zentralem Personaldienstes eine Überlastung der Abteilung des Vergütungsmanagements. Diese sei aufgrund des Projektes Systempflege und zusammen mit dem Tagesgeschäft an die Grenzen ihrer Kapazitäten gelangt. Gegen Ende des Berichtsjahres sind sämtliche Begründungen der Einsprachen eingereicht worden. Einspracheentscheide des Regierungsrates lagen jedoch nur vereinzelt vor. Das Sekretariat des BAV rechnet damit, dass im Laufe des Jahres 2017 die Mehrheit der Entschei- de vorliegen werden.

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