14 15 Auch im Berichtsjahr sind die im GAV vorgesehenen Lohngespräche geführt worden. Der BAV war dabei wiederum in der Person des Vorstandsmitglieds Werner Weisskopf vertreten. Es hat sich einmal mehr gezeigt, dass es sich dabei nicht um effektive Lohnverhandlungen, sondern lediglich um Lohngespräche handelt. Die Personalverbände werden in Bezug auf die von den Spitalleitungen und Verwaltungsräten vorgesehenen Lohnanpassungen (Gesamtbetrag und Verteilschlüssel) vor dem definitiven Entscheid zwar angehört, können jedoch nicht mitentscheiden. Entsprechend unbefriedigend sind die Ergebnisse der Lohngespräche aus Sicht der Personalverbände ausgefallen (Lohnsummenerhöhung in allen drei Spitälern von lediglich 0.3%). Die Lohnentwicklung des Spitalpersonals hinkt der Lohnentwicklung der Mitarbeitenden der kantonalen Verwaltung nach wie vor hinterher, was aus Sicht der Personalverbände unhaltbar ist. Falls die Spitäler von Bund und Kanton Gelder für entgangene Einnahmen während der Coronakrise erhalten sollten, müsste sich dies spätestens für das Jahr 2022 im Lohnbereich auswirken. Unabhängig davon, dürften seitens der Personalverbände im Jahr 2021 Aktivitäten bezüglich Verbesserung der Lohnentwicklung des Spitalpersonals folgen. Die Universität Den Mitarbeitenden der Universität Basel wurde für das Jahr 2020 sowohl der Stufenanstieg als auch ein Teuerungsausgleich von 0.5 Prozent gewährt. Wie üblich fanden auch im Berichtsjahr 2020 zwei sozialpartnerschaftliche Gespräche zwischen den Personalverbänden (BAV und VPOD) und der Universitätsleitung statt, wobei der BAV durch das Vorstandsmitglied Dr. Markus Dürrenberger vertreten war. Aufgrund der positiven Erfahrungen mit Homeoffice während des ersten Lockdowns hat die Universität bereits im Juni 2020 eine neue Homeoffice-Regelung für administrative Mitarbeitende verabschiedet und in Kraft gesetzt, mit welcher Homeoffice als Arbeitsmodell im Rahmen der betrieblichen Möglichkeiten gefördert werden soll. Im Rahmen der sozialpartnerschaftlichen Gespräche wurden weitere Personalthemen wie die Einführung des neuen Arbeitszeiterfassungssystems TimeManagement sowie diverse Themen im Zusammenhang mit den Corona-Massnahmen erörtert. Weitere angeschlossene Institutionen Neben den vorgenannten Spitälern und der Universität unterstützt der BAV auch Mitglieder, die bei weiteren angeschlossenen Institutionen wie beispielsweise dem Universitäts-Kinderspital beider Basel UKBB, dem Universitären Zentrum für Zahnmedizin Basel UZB, den Industriellen Werken Basel IWB, den Basler Verkehrs-Betrieben BVB, der Pensionskasse Basel-Stadt PKBS, der IV-Stelle Basel-Stadt, der Bürgergemeinde Basel-Stadt oder den Gemeinden Riehen und Bettingen tätig oder bei privatrechtlichen Institutionen mit Sitz im Kanton Basel-Stadt, welche wesentliche staatliche Subventionen erhalten, angestellt sind. « Die Lohnentwicklung des Spitalpersonals hinkt der Lohnentwicklung der Mitarbeitenden der kantonalen Verwaltung hinterher. »
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