14 15 vorsorge Tatsache wird, unabhängig davon, welches der fünf Umwandlungssatz-Modelle von den jeweiligen Vorsorgekommissionen gewählt wird. Es ist offensichtlich, dass das gesamte Vorsorgewesen auch in den nächsten Jahren eine der grossen Herausforderungen unserer Gesellschaft bleiben wird. Der BAV hat sich deshalb längst zum Ziel gesetzt, dieses Thema prioritär zu behandeln und bringt sich in den entsprechenden Gremien mit grossem Engagement ein. 2. Bericht über angeschlossene Institutionen Die verselbständigten Spitäler USB, Universitäre Altersmedizin Felix Platter und UPK Die Anstellungsbedingungen eines Grossteils der Mitarbeitenden des USB, der UPK und der Universitären Altersmedizin Felix Platter sind seit dem 1. Januar 2016 in den Grundzügen in einem gemeinsamen Gesamtarbeitsvertrag geregelt; Einzelheiten finden sich in den Reglementen der jeweiligen Spitäler. Das Gesundheitswesen war und ist aufgrund der Coronavirus-Pandemie besonders gefordert, sodass deren Auswirkungen auf das Arbeitsverhältnis der Mitarbeitenden an den Sitzungen der paritätischen GAV-Kommission (GAVKO) auch im Berichtsjahr noch ein vorherrschendes Thema war. So musste beispielsweise regelmässig die Überbelastung des Pflegepersonals, welche sich im Berichtsjahr nicht zuletzt durch vermehrte coronabedingte Ausfälle unter den Pflegenden zusätzlich verstärkte, thematisiert werden. Auch im Berichtsjahr musste der Umgang mit coronabedingten Minusstunden teilweise noch diskutiert werden. Ein weiterer Diskussionspunkt im Zusammenhang mit Corona war unter anderem das Thema Covidprämie für das Pflegepersonal. Im Rahmen der GAVKO-Sitzungen, an denen der BAV auch in diesem Jahr durch Vorstandsmitglied Werner Weisskopf vertreten war, wurden aber auch weitere, das Anstellungsverhältnis betreffende, Themen behandelt, wie zum Beispiel der Pflegenotstand oder die Verbesserung der Arbeitsbedingungen auf verschiedenen Ebenen. Auch im Berichtsjahr sind die im GAV vorgesehenen Lohngespräche geführt worden. Der BAV war dabei wiederum in der Person des Vorstandsmitglieds Werner Weisskopf vertreten. Es hat sich einmal mehr gezeigt, dass es sich dabei nicht um effektive Lohnverhandlungen, sondern lediglich um Lohngespräche handelt. Die Personalverbände werden in Bezug auf die von den Spitalleitungen und Verwaltungsräten vorgesehenen Lohnanpassungen (Gesamtbetrag und Verteilschlüssel) vor dem definitiven Entscheid zwar angehört, können jedoch nicht mitentscheiden. Entsprechend unbefriedigend sind die Ergebnisse der Lohngespräche aus Sicht der Personalverbände auch im Berichtsjahr ausgefallen. In Bezug auf alle drei Spitäler lässt sich feststellen, dass nebst der Höhe der zu gewährenden Lohnentwicklung auch grundlegende Differenzen zwischen den Personalverbänden und den Spitalleitungen respektive Verwaltungsräten in Bezug auf die Frage bestehen, was alles unter die Lohnentwicklung gemäss GAV fällt. Aus Sicht der Verbände sind beispielsweise Lohnentwicklung gemäss GAV und Gelder, welche für die Verbesserung der Arbeitsbedingungen gesprochen werden, strikte voneinander zu trennen und können nicht als Gesamtpaket betrachtet werden. « Die Personal- verbände werden zwar angehört, können jedoch nicht mitentscheiden. »
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