Jahresbericht 2022

12 Person des Vorstandsmitglieds Werner Weisskopf vertreten. Die Personalverbände werden in Bezug auf die von den Spitalleitungen und Verwaltungsräten vorgesehenen Lohnanpassungen (Gesamtbetrag und Verteilschlüssel) vor dem definitiven Entscheid zwar angehört, können jedoch nicht mitentscheiden. Mit Ausnahme der UPK, welche finanziell am besten dastehen, gewährten alle Spitäler nach der zweiten Lohnrunde schliesslich einen Teuerungsausgleich. Im USB wurden für den Teuerungsausgleich (grösserer Anteil) und die Lohnentwicklung total CHF 16.1 Mio. bereitgestellt. Zudem wurde der Mindestlohn angehoben. In der UAFP wurden für den Teuerungsausgleich (grösserer Anteil) und die Lohnentwicklung total CHF 2.5 Mio. bereitgestellt. Des Weiteren wurden in der UAFP der Schichtbonus angehoben, die Zeitgutschriften für kurzfristige Einsätze erhöht und in gewissen Bereichen beim Schichtbetrieb die Soll-Arbeitszeit heruntergesetzt. Als einziger Betrieb gewährten die UPK den Mitarbeitenden keinen Teuerungsausgleich, sondern lediglich bescheidene individuelle Lohnerhöhungen, welche schlussendlich von 1 Prozent auf 1.5 Prozent der Gesamtlohnsumme erhöht wurden. Die Personalverbände haben vehement dagegen protestiert und als Minimum einen vollen Teuerungsausgleich gefordert. Das Verhalten der Spitalleitung und des Verwaltungsrats der UPK sollte dem Eigner zu denken geben. Die Lohnsysteme aller drei Spitäler sehen für die älteren, langjährigen Mitarbeitenden kaum noch eine Lohnentwicklung vor, während die jüngeren Kolleginnen und Kollegen von «Die Personalverbände sind der Ansicht, dass der Eigner (Kanton) zusätzlichen finanziellen Spielraum schaffen muss.»

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