Jahresbericht 2022

13 Lohnsummenerhöhungen profitieren. Dies birgt Konfliktpotential. Auch tun sich die Verantwortlichen schwer damit, Sofortmassnahmen einzuleiten, um die älteren Mitarbeitenden im Betrieb zu halten, was im Moment nur mit finanziellen Anreizen möglich wäre. Die Universität Hauptthema unter den Mitarbeitenden der Universität waren im Berichtsjahr die Veränderungen bei der Pensionskasse. Heiss diskutiert wurde die Reduktion des Umwandlungssatzes der PKBS ab dem Jahr 2024 für die permanent Angestellten. Nicht wie bei den Mitarbeitenden der kantonalen Verwaltung (Vorsorgewerk Bereich Staat) und den meisten anderen Vorsorgewerken der PKBS konnte an der Uni lediglich das «kleine» Splittingmodell (Umwandlungssatz von 5.6% bis CHF 500'000 Sparkapital und Umwandlungssatz von 5.2% ab CHF 500'000 Sparkapital) realisiert werden. Begründet wird dies mit den zu hohen Kosten für den Arbeitgeber, die mit dem Staatsvertrag BS/BL über die gemeinsame Trägerschaft der Universität Basel nicht zu vereinbaren wären. Die generelle Erhöhung des Sparkapitals um 2.5% für alle Angehörigen der PKBS wird auch den Universitätsangehörigen gewährt. Die befristet Angestellten der Uni sind bei der PKBL versichert und werden keine Veränderungen der Konditionen erfahren. Es sind zurzeit jedoch auch keine Rentner aus dieser Gruppe zu erwarten. Wie üblich fanden auch im Berichtsjahr 2022 zwei sozialpartnerschaftliche Gespräche zwischen den Personalverbänden (BAV und VPOD) und der Universitätsleitung statt, wobei der BAV durch das Vorstandsmitglied Dr. Markus Dürrenberger vertreten war. Nebst PK-Fragen wurde im Rahmen der sozial-

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